Über meinen Adventskalender sollte ich nicht das letzte Kalenderblatt vergessen. Pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es einen Tannenbaum. Dieser steht jedoch noch eingeschneit im Wald.
Vielleicht wird er ja im nächsten Jahr ein Weihnachtsbaum.

Über meinen Adventskalender sollte ich nicht das letzte Kalenderblatt vergessen. Pünktlich zum Weihnachtsfest gibt es einen Tannenbaum. Dieser steht jedoch noch eingeschneit im Wald.
Vielleicht wird er ja im nächsten Jahr ein Weihnachtsbaum.

Vom Podcaster Travis J. Dow bekam ich den Tipp, die Kirche „St. Maria unter der Kette“ zu zeichnen. Diese Kirche hatte ich bisher noch nie für voll genommen. Sie befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Karlsbrücke.
Als Motiv habe ich den Innenhof mit Blick zum Ausgang gewählt. Aber auch von außen gab es schöne Ansichten.

Als weiteres Motiv stand die Karlsbrücke auf meinem Plan. Unklar war jedoch, wie die Zeichnung werden sollte. Mein erster Gedanke war eigentlich, die Brücke von der Seite mit dem Hradschin im Hintergrund zu zeichnen.
Spontan entschied ich mich dann jedoch für die Brückentürme der Kleinseite. Während in Richtung Altstadt ein einzelner Turm steht, sind es hier zwei Türme. Diese sind durch einen Torbogen verbunden.

Mit klammen Fingern musste ich mich nach der Vorzeichnung erst einmal, bei einer heißen Schokolade mit meiner Frau, aufwärmen.
Týn oder das eher bekannte Teyn bezeichnete einen Handelshof in der Prager Altstadt. Hier konnten ausländische Kaufleute übernachten. Außerdem wurden hier auch die Zölle kassiert.
Die daneben befindliche römisch-katholische Kirche bekam daher den Namen „Kirche der Jungfrau Maria vor dem Teyn“. Das war den Leuten aber wahrscheinlich zu lang, also kennt man sie unter dem Namen Teynkirche.
Mich fasziniert dieses Gebäude jedes Mal aufs Neue. Vor einigen Jahren habe ich sie schon einmal gezeichnet. Diese Zeichnung hatten wir Freunden zu einem Jubiläum geschenkt. Somit stand für mich bei diesem Pragbesuch das erste Motiv von vornherein fest. In meiner Sammlung durfte sie nicht fehlen.

In diesem Urlaub konnte ich meinen Zyklus „Sachsens Leuchttürme“ fertigstellen.

Da es sich bei dem Moritzburger Leuchtturm, laut Auskunft vor Ort, um den einzigen Leuchtturm in Sachsen handelt, ist es nur eine einzelne Zeichnung.
Dieser Leuchtturm ist einer der ältesten Binnenleuchttürme Deutschlands. Gebaut wurde er sozusagen als Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Aber auch der DEFA-Märchenfilm „Sechse kommen durch die Welt“ aus dem Jahr 1972 wurde teilweise hier gedreht.
Mit der Zeichnung für den November habe ich mich am schwersten getan. Lange wollte mir nicht das Passende einfallen. Im Endeffekt habe ich mich an den Rechner gesetzt und in der Google Bildersuche das Wort „November“ eingegeben.
Ein Foto von einem, im Nebel liegenden, Waldrand war dann der Auslöser.

Die verwaschenen Konturen sind also gewollt. Die beiden Bäume auf der linken Seite hatte ich erst deutlich kräftiger gezeichnet. Das sah aber komisch aus. Also musste der Radierer das wieder zurücknehmen.
Wer jetzt Angst hatte, dass ich aus dem Hamleys nicht mehr rausgekommen wäre, der sei hiermit beruhigt. Vier Zeichnungen wurden in Prag angefangen und eine davon ist schon fertig.
Die fertige Zeichnung zeige ich heute.

Es ist das Kloster Strahov. Es wurde im 12. Jahrhundert gegründet und über die Jahre immer weiter ausgebaut. Laut Wikipedia hat dieses Kloster eine sehenswerte Bibliothek mit zahlreichen Unikaten. Eine der größten Kostbarkeiten ist das „Evangeliar von Strahov“, eine Handschrift aus dem 9./10. Jahrhundert.
Freut euch noch auf das Tor der Karlsbrücke zur Prager Kleinseite, die Teynkirche und (für Travis; ich hoffe, dass du die hier meintest) „St. Maria unter der Kette“.
Schon lange stand die Bohnsdorfer Kirche auf dem „Zettel“ der noch zu zeichnenden Motive. Es ist eine kleine sehr schöne Kirche. Der alte Dorfplatz bietet aber noch eine Menge weiterer Motive. Bestimmt kommen noch einige Zeichnungen dazu.
Noch vor ein paar Jahren stand vor der Kirche ein großes hölzernes Kreuz. Doch leider war es irgendwann so morsch, dass es umstürzte.

Noch ein paar Fakten zu Bohnsdorf:
Leise rieselt das Laub. Ein Motiv für den Oktober zu finden, war nicht sonderlich schwer. Überall lag Laub auf den Wegen. Leider lassen sich die herbstlichen Farben in einer Bleistiftzeichnung schwer vermitteln. Gerade der Ahorn ist in Bezug auf die Farbgebung im Herbst ja sehr freigiebig.

Wir waren an diesem Wochenende in Beelitz-Heilstätten. Das eigentliche Ziel war der Baumkronenpfad. Die wirklichen Stars sind jedoch die Ruinen der ehemaligen Heilstättengebäude.
Es ist erstaunlich, wie sich die Natur das Gelände zurückerobert. Das „Alpenhaus“ hat inzwischen einen Dachwald. Aus vielen Fenstern wachsen Bäume. Es ist eigentlich schon verwunderlich, dass die Gebäude unter der Last noch nicht eingestürzt sind.
Zeichenmotive gibt es dort ohne Ende. Ich wusste gar nicht, wo ich anfangen sollte.
Das erste Motiv war die ehemalige Liegehalle. Dort konnten die Patientinnen (früher wurde streng auf Geschlechtertrennung geachtet) damals ihre Liegekuren auch bei schlechtem Wetter durchführen. Heute sind nur noch Teile der Rahmenkonstruktion vorhanden.

Hier konnte ich gemütlich bei einem Becher Kaffee am Tisch sitzen und zeichnen.
Das nächste Motiv sollte eigentlich das Heizkraftwerk werden. Es kam mir aber ein anderes Gebäude dazwischen, die Frauenlungenheilstätte. Sie befindet sich direkt am Weg zum Baumkronenpfad.

Einerseits tut es einem in der Seele weh, dass diese schönen Häuser langsam verfallen. Andererseits hat gerade dieser Verfall einen gewissen Charme.
Wir waren definitiv nicht das letzte Mal dort. Für das nächste Mal haben wir für uns schon die Führungen durch die Gebäude auf den Plan gesetzt.