EDiM #26

Eine Tasse Tee oder Kaffee sollte es heute werden.

Bei mir wurde es ein Kaffeepott. Als der Pott schon fertig war, fiel mir ein, dass zum Kaffee auch noch Cookies passen würden. Leider war kein Platz mehr da. Ja, dann musste halt Cookie-Monster auf den Kaffeepott.

Wer die Wahl hat, …

Eben im Wahllokal:

Ein älteres Paar will an einem freien Tisch die Wahlzettel ausfüllen.

Wahlhelferin:

„Entschuldigung, Sie müssen in die Wahlkabine. Da sind auch gerade zwei frei.“

Er:

„WIR WISSEN, WAS WIR WÄHLEN MÜSSEN!“

Wahlhelferin:

„Das ist schön, Sie müssen aber trotzdem in die Wahlkabine.“

Er:

„MEINE FRAU WEISS AUCH WAS SIE WÄHLEN MUSS!“

Wahlhelferin:

„Trotzdem müssen Sie in die Wahlkabine.“

Beide tappen missmutig zu einer Wahlkabine.

Wahlhelferin:

„Bitte beide jeweils in eine, dort ist noch eine frei.“

Beide verschwinden in der Wahlkabine.

Wahlhelferin:

„Bitte nur einer pro Kabine.“

Sie geht in die andere Wahlkabine. Jetzt kann ich ich meinen Wahlschein bekommen. Als ich fertig bin, kommt er aus seiner Wahlkabine und geht zu seiner Frau, offensichtlich um ihr zu helfen.

Er:

„HAST DU ES GEFUNDEN?“

Wahlhelferin:

„Sie dürfen jetzt nicht mit ihrer Frau sprechen!“

Er:

<giftiger Blick>

Schweren Herzens (nicht wirklich) trenne ich mich von diesem Schauspiel und mache mich auf den Heimweg. Also dafür, dass sie ja wussten, was sie wählen müssen, brauchten sie ziemlich lange.

Ehrlich jetzt, es ist doch schlimm, wie einige mit ihren Mitmenschen umgehen. Ist es wirklich so schwer Anstand zu wahren? Bei dem Benehmen kann ich mir gut vorstellen, was die beiden möglicherweise gewählt haben. Das können sie ja auch gern machen, es ist ihr gutes Recht. Aber er hat einfach nicht herumzupöbeln. Wir müssen alles daran setzen, dass diese Mentalität nicht die Oberhand gewinnt.

Sub-Etha-Daumen

Wieder einmal ist Handtuchtag. Da das Handtuch schon seinen Weg in eine Glühlampe gefunden hat, hier jetzt ein neues Motiv.

Bitte immer daran denken, sollten Vogonen die Erde zerstören wollen, einfach den Sub-Etha-Daumen raushalten und sich auf das nächste Raumschiff retten. Passt aber auf, dass es nicht das Vogonenschiff ist.

EDiM #24

Als ich die mir die Liste das erste Mal durchgelesen hatte, dachte ich, das ist doch ein doofes Thema.

Auf der Fahrt zur Arbeit heute früh fiel dann mein Blick auf meinen Rucksack. In diesem Rucksack habe ich auch die Zeichenutensilien. So habe ich bei Bedarf alles griffbereit.

Im historischen Hafen

Am 18.5. nahm ich an einem Treffen der Urban Sketchers Berlin teil. Wir trafen uns am historischen Hafen in der Mitte von Berlin. Als ich eintraf, hatten sich alle schon ihr erstes Motiv ausgesucht und zeichneten.

Ich setzte mich als Erstes auf die Inselbrücke mit Blick auf den Fernsehturm.

Die ganze Zeit in der Sonne zu sitzen wurde dann doch unangenehm. Also musste ich mir einen schattigen Platz suchen. Hier wurde es für mich historisch, ich meine, persönlich historisch. Wie oft war ich mit meiner Oma im Märkischen Museum? Bestimmt dutzende Male. Die Höhepunkte waren immer die Bären und die Ritterrüstung.

Wieder abgekühlt machte ich mich wieder auf den Weg zum Hafen. Die nächste Station war die Anlegestelle „Fischerinsel“. Hier hatte ich einen schönen Blick unter die Inselbrücke.

Leider störte ich dabei ein Entenpärchen, das ich auch gleich um Entschuldigung gebeten hatte.

Im Anschluss trafen sich die verbliebenen Zeichner noch auf dem Theaterschiff zum Drink&Draw. Die letzte Zeichnung entstand also bei netten Gesprächen und Bier. Dass der Stil nicht so richtig zu den ersten drei Zeichnungen passt, ist gewollt.

Spannend war es auch, den anderen einfach mal über die Schulter zu schauen. Die vielen unterschiedlichen Stile sind einfach faszinierend.

Im Nachhinein muss ich sagen, eine sehr gute Entscheidung, an dem Treffen teilzunehmen. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, war es bestimmt nicht das letzte Mal.