#EDiM 2020 Teil 1 (1-15)

Auch in diesem Jahr mache ich bei „Every Day in May“ mit. Damit es nicht langweilig wird, gibt es in diesem Jahr keine Glühlampen. Eine ganz dumme Idee kam mir, ich zeichne zu jedem Thema etwas, was mit LEGO zu tun hat.

Um für mich die Herausforderung hoch zu halten, verlasse ich dieses Mal komplett gewohnte Pfade. Statt mit dem Blei- oder Tuschestift, habe ich mich für einen elektronischen Stift entschieden. Ich möchte wissen, ob es sich für mich lohnen würde, ein Tablet mit Stift für Zeichnungen anzuschaffen.

Mein Testobjekt ist ein Samsung Tab Active2. Dieses Tablet bringt gleich einen Stift mit. Als App kam „Autodesk SketchBook“ zum Einsatz. Der Austausch der Dateien lief über mein OneDrive.

Aber nun zu den Zeichnungen:

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Am ersten Tag fühlte sich das Ganze schon mal sehr ungewohnt an. Das Thema war ein Trinkpott. Einen lebensgroßen LEGO-Pott bekam ich vor einiger Zeit von meiner Frau zu Weihnachten.

Ich stelle fest, es ist viel leichter, als ich dachte. (Wenn ich nur geahnt hätte …)

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Das Thema des zweiten Tages war eine Lampe. Auch das war kein Problem. Eine Straßenlaterne aus der LEGO-City-Reihe stand mir Modell. Es läuft!

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Dritter Tag, der Lieblingsplatz. Häh? Was soll ich denn da zeichnen? OK, ich hatte dann doch noch eine Idee. Die musste ich in der Facebook-Gruppe aber erklären. In der Zeichnung seht ihr den Sockel, den ich für meine StarWars-Figuren baue. Neben der Wand mit den Figuren sitze ich wirklich immer wieder gern.

Tja, was soll ich sagen, das war mein Facebookpost mit den meisten Likes. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Zeichnung ist etwas krakelig geworden. Was ich jedoch genutzt habe, ist die Möglichkeit, in der Zeichnung zu drehen und zu verschieben. So eine App muss ja auch Vorteile zum klassischen Zeichnen bieten.

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Tag 4: May the 4th, StarWars-Tag. Ich bin in meinem Element. Dafür habe ich doch auf jeden Fall etwas an meiner Wand. – Ich habe zuviel an meiner Wand. – Was soll ich nehmen? Ich entscheide mich für einen Trooper-Helm.

Das wird in meinen Augen mein bisheriges „Meisterstück“. Hier passt mal alles, Perspektive, Proportionen, Schatten, … Aber die Kollegen von Facebook scheinen das nicht so zu sehen. Es gibt deutlich weniger Likes. Egal!

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Am fünften Tag sollte es ein Computer oder ein Drucker werden. LEGO – Computer – was macht man da? Ich beginne, meine Themensetzung zu bereuen.

Aber kurz vor der Verzweiflung fiel mir Mindstorms ein. Die Zentraleinheit der Robotik-Serie ist ja nun einmal ein kleiner Computer.

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Na bravo! Am 6. Tag soll es ein Selbstportrait werden. Wer hat sich das mit diesem LEGO-Thema ausgedacht?

Da mir mein LEGO-Kopf im Nachhinein doch recht gut gefiel, wurde der mein neues Profilbild bei Facebook.

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Der Topf, das Thema des siebenten Tages war jetzt wieder einfach zu finden. Langsam werde ich sicherer mit der App. Inzwischen habe ich die „Künstlerstifte“ in der App gefunden.

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Mein Lieblings-Zeichengerät (Tag 8) ist eigentlich der Bleistift. Aber wie bekomme ich hier den Bogen zu LEGO? Eine kurze Internet-Recherche brachte mein Motiv zu Tage. Da bot jemand die „Stifte“ als Anstecker an.

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Mit der Uhr vom 9. Mai habe ich mich wirklich schwer getan. Um nicht wieder DUPLO bemühen zu müssen, wurde es an diesem Tag Big Ben aus dem LEGO-Architecture-Set „London“. Viermal habe ich neu angefangen und im Endeffekt bin ich mit dem Ergebnis nicht so richtig zufrieden. Meine Frau durfte sich anhören, dass ich mit richtigen Stiften mindestens zehnmal schneller wäre.

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Am 10. Tag sollte man sein Haustier zeichnen. Als Junge hatte ich zwei Zwergkaninchen, Augustus und Julius. Das erste LEGO-Spielzeug meiner Tochter war der DUPLO-Hase als Klapper. Also war das Motiv klar. Es ging auch relativ leicht von der Hand. Es macht doch Spaß, auf dem Tablet zu zeichnen.

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Am elften Tag sollte es dann ein Rezept werden. Nach einigem Kopfzerbrechen kam ich auf das Offensichtliche: eine Bauanleitung. Das ist doch eigentlich das Gleiche wie ein Rezept, eine Anleitung, was, in welcher Menge, wie zusammengehört.

Es wollte wieder nicht so richtig laufen mit dem Stift, das wird aber bestimmt noch. Es ist ein echtes Auf und Ab.

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Das Spielzeug vom zwölften Tag, war thematisch ja recht eingegrenzt. Aber für welches Motiv soll ich mich entscheiden. Nach einem kurzen gedanklichen Ausflug in meine Kindheit stand fest, es sollte ein bestimmtes Auto werden. In diesem Moment wurde es dann doch schwierig. Ich wusste weder den Namen, noch die Nummer des Sets. Das machte die Suche im Internet schwierig. Nach einiger Zeit fand ich dann heraus, dass es das Set mit der Nummer 6607 aus dem Jahr 1982 ist. Das kleine Auto ist also 38 Jahre alt! Nicht zu fassen! Zum ersten Mal stellte ich die Bleistifte in der App mal auf Farbe um. Okay, das geht also auch.

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Als ich las, dass das Thema des 13. Tages Toilettenpapier sein soll, war klar, heute gibt es wieder etwas von DUPLO. Den Stein fand ich schon witzig, als meine Tochter damals das LEGO-Puppenhaus von DUPLO bekam.

Hier probierte ich mal den Fineliner und die Tuschefeder aus. Die „Bleistift“-Vorzeichnung blendete ich nach der Fertigstellung einfach aus (offensichtlich auch die Beschriftung).

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Am Vierzehnten sollte es etwas mit Falten werden. Wenn im StarWars-Universum einer Falten hat, dann der Imperator. Heute wird es also eine Minifigur.

Ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Aber leider kommt der bei meinen „Mitzeichnern“ auf Facebook nicht so gut an. Vielleicht haben sie auch nur Angst vor ihm.

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Der Blick aus dem Fenster sollte es am 15. werden. Ein Fensterbaustein aus der DUPLO-Feuerwehr und ein aus DUPLO-Steinen gebauter Baum stehen stellvertretend für mein Schlafzimmerfenster und die große Tanne davor.

 

Die Hälfte der Tage ist um, Zeit für eine Zwischenbilanz.

Es macht Spaß, mit dem Tablet zu zeichnen, meistens jedenfalls. Es kann auch frustrieren. Bisher habe ich noch nicht herausgefunden, was den Unterschied macht. Klar ist, es ist ein völlig anderes Zeichengefühl.

Technisch muss ich sagen, dass es ab und zu stört, dass der Punkt des Aufsetzens des Stiftes, nicht unbedingt auch die Stelle ist, wo er zeichnet. Machmal „rubbelt“ man mit dem Stift, ohne dass an der beabsichtigten Stelle irgendetwas passiert. Ich habe auch noch nicht herausgefunden, ob und wenn ja wie, ich das automatische Drehen des Bildschirmes ausschalten kann. Dazu kommt, dass mir persönlich das Tablet zu klein ist.

Was bei diesem Gerät wirklich gut funktioniert, ist die Handballenerkennung. Beim Zeichnen mit dem Stift kann man die Hand auf den Bildschirm auflegen, ohne das Zeichnen zu stören.

Also auf zur zweiten Hälfte des Monats und drückt mir bitte die Daumen, dass mir die Ideen zum Thema LEGO nicht ausgehen.

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