Wieder einmal ist es Mai (EDIM 2023 Teil 1)

Für das diesjährige “Every Day in May” hatte ich mir nichts Besonderes vorgenommen. Bei Bösner kaufte ich ein paar kleine Zeichenhefte, die mit 16 Seiten genau für einen Monat reichen.

Die Zeichnungen werden wieder einmal Bleistiftzeichnungen. Ob das eine gute Idee ist, wird sich im Laufe des Monats noch zeigen.

Aber legen wir los mit dem ersten Teil!

Tag 1: “a waffle”

Waffeln sind schon lecker! Hat da schon jemand genascht?

Tag 2 “a door or a gate”

Noch einer kurzen Suche in meinen Fotos fiel mir das Eingangstor der Festung in Kritina auf Rhodos in die Hände.

Tag 3: “a dandelion”

Hierfür habe ich nach einem leckeren Essen im ukrainischen Restaurant bei uns in der Nähe noch ein paar Fotos von “Löwenzähnen” gemacht.

Tag 4: “Star Wars Day”

Okay jetzt kommt doch wieder LEGO zum Zug. In jedem Jahr ist in meinem Adventskalender ein X-Wing als Minimodell. Naja, das mit der Perspektive übe ich nochmal.

Tag 5: “a traffic sign”

Bei den italienischen Worten “Caduta Sassi” drehen sich doch automatisch die Handflächen nach oben und die Fingerspitzen berühren sich. 🤌! So schön der Klang der Worte, so unangenehm die möglichen Folgen von Steinschlag.

Tag 6: „something hairy“

Die erste Idee war eins unserer Meerschweinchen, aber welches? Dann wurde im Tierpark nach Motiven gesucht. Ein Vari ließ sich (mit Erlaubnis der Pflegerin) streicheln. Kommt er aufs Bild?

Nein, es wurde ein Fell, welches meine Frau nach einer tollen Brauereiführung bei der Brauerei Lemke auf einem Holzfass liegen sah.

Tag 7: „a chair or an armchair“

Nach gefühlt hunderten von Fotos von Stühlen im Internet, eingehender Betrachtung aller Stühle in der Wohnung, entschied ich mich für den Fahrersitz unseres Wohnmobils „Kalle“.

Tag 8: „an ant“

Man versucht ja meist ein wenig aus der Reihe zu tanzen und unerwartete Motive der Gruppe zu präsentieren. Ich glaube mit der „Diesel-Ameise“ hatte niemand gerechnet.

Tag 9: „a rock or a stone“

Bei zeichenswerten Steinen/Felsen komme ich ziemlich schnell auf das Elbsandsteingebirge. Also suchte ich mir ein schönes Motiv aus dem Internet und zeichnete drauf los.

Tag 10: „cutlery“

Ein erster Gedanke war das Besteck unseres Enkels mit Moppi, Pitti und Schnatterinchen. Die hätten aber bei einer A6-Zeichnung nicht so richtig gewirkt.

Eine Internetsuche brachte mich dann auf ein Besteck im Scheck-Karten-Format.

Tag 11: „a lighthouse“

Inzwischen hing ich einen Tag hinterher. Das führte zum folgenden Motiv. Als ich am Morgen des 12. meinen Arbeitsrechner startete, zeigte Windows mir den Leuchtturm von Tourlitis in Griechenland. Der ist doch wirklich eine Zeichnung wert, oder?

Tag 12: „your house“

Nun, unser Haus war schon mal Motiv für Inktober. Also musste eine andere Idee her. Moment, wenn der „Stuhl“ doch schon aus dem Womo stammt, warum dann hier nicht Kalle selbst?

Auf der rechten Seite ging mir ein wenig das Papier aus. Meine Hand entschied aber, dass alles aufs Blatt passt. Nunja, jetzt sieht der Kühlergrill etwas komisch aus. Man muss sich ja auch Raum für Verbesserung lassen.

Tag 13: „an elephant“

Mit einem Elefanten fing alles an. Genauer gesagt, mit dem Ottifanten. Nach dem „Zerlesen“ von „OTTO – das Buch“ zierten lauter kleine Ottifanten meine Schulhefter und Briefe.

Tag 14: „something typical from your region“

Nein Schatz, es wird nicht die Currywurst! Die möchte ich nicht zeichnen! Aber was zeichne ich stattdessen? Wird es der Fernsehturm, das Brandenburger Tor, die Litfaßsäule, …?

Bei der Bildersuche im Netz fand ich eine Collage. Na das wäre ja mal etwas, was ich noch nicht hatte.

Tag 15: „artwork you love“

Was soll ich nehmen? Etwas von Dürer, Escher, DaVinci, …?

Okay, es wurde Escher! Beim ersten Versuch scheiterte ich grandios, da ich nicht mal einen Ansatz für den Anfang fand. Der Zweite war dann doch noch von Erfolg gekrönt. Es wurde eine Zeichnung, die auf einer frühen Skizze zum berühmten Wasserfall beruht.

Auf jeden Fall muss ich noch nach Den Haag, ins Escher-Museum.

Zwischenfazit

Die Motivsuche und das Umsetzen macht wieder einmal richtig Spaß. Auch wenn die Suche manchmal etwas holprig ist.

Was nicht so toll läuft, trotz Fixierung, verwischen die Zeichnungen etwas. Ich werde noch einmal eine Schicht Fixativ drübersprühen. Hoffentlich hilft das. Ansonsten muss ich mir noch etwas einfallen lassen.

Oh, da kann man rein!

Jedes Mal, wenn wir auf Rhodos waren, kamen wir am Kloster des heiligen Nektarios vorbei. Wir hielten inne, schauten uns das Ganze von der Straße aus an, warfen einen Blick in den hohlen Baum und fuhren weiter.

In diesem Jahr stand das Tor offen und man durfte näher treten. Die Kapelle sieht nicht nur von außen wunderschön aus. Die Wände innen sind komplett bemalt. Das Licht durch die vielen bunten Scheiben ist irgendwie besonders.

Zur Mittagszeit wurde das Tor wieder geschlossen. Man muss auch mal Glück haben.

Ein Zeichen aus vergangenen Zeiten

Wieder einmal gönnen wir uns ein paar Tage Erholung auf der Insel Rhodos.

Bei unserem letzten Besuch wollte ich auf jeden Fall den Leuchtturm auf der Halbinsel Prasonisi zeichnen. Aber leider war der verbindende Strand überspült. Das passiert von Zeit zu Zeit.

Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Als wir heute dort ankamen und sahen, dass der Weg zur Halbinsel frei war, kam schon einmal Vorfreude auf.

Der Leuchtturm ist schon lange nicht mehr im Betrieb und man sieht es ihm auch an. Er ist jedoch trotzdem ein lohnendes Motiv.

Herausforderung angenommen!

Wer gern mit Procreate auf dem Tablet zeichnet, sollte mal bei Ittai Manero vorbeischauen! Ich weiß, das schrieb ich schon mal. Es stimmt jedoch immer noch. Inzwischen gibt es von ihm eine monatliche Herausforderung.

Er stellt einen Pinsel, eine Farbpalette kostenlos zur Verfügung und gibt ein Thema vor.

Da kann man doch mal mitmachen! Also habe ich Pinsel und Palette heruntergeladen und losgelegt.

Das Motiv war mir von Anfang an klar. Meine Lieblingsfrucht ist doch eindeutig die „Glühbirne“.

Und zusätzlich gibt es noch das Zeitraffervideo zur Zeichnung.

Bei Fischsoljanka und Störtebeker Dunkel

Ein paar Tage dem Alltag entfliehen – Kurzurlaub in Sassnitz auf Rügen. Wir sitzen in einer Fischgaststätte an der Hafenpromenade und genießen die ersten Eindrücke.

Viel zu lange war ich nicht mehr hier auf der Insel.

Beim Blick aus dem Fenster fiel mir der Baum auf. Nach einer schnellen Zeichnung, kann ich ihn mit nach Hause nehmen.

Geschichten aus dem alten Berlin

Gern war ich als Kind zu Besuch in der Greifswalder Straße. Dort wohnten meine Oma und meine Tante.

Ich liebte die Ausflüge, die wir unternahmen, das Lesen der Fix&Foxi-Hefte, Canasta und Brettspiele. Gern stöberte ich in der Kammer, dem ehemaligen Zimmer meiner Mutter. Ein wenig Angst hatte ich vor dem Hängeboden, denn meine Oma sang ab und zu, dass dort Gespenster wären. Im Erker stand zu Weihnachten immer der Weihnachtsbaum und das Schlagen der Uhr höre ich heute noch ab und zu.

All diese Erinnerungen kamen hoch, als ich vor ein paar Tagen das Haus zeichnete. Es war mir ein Bedürfnis!

Tanze, tanze Schneemann!

Wenn man von der eigenen Frau und seiner Mutter ein Thema präsentiert bekommt, kann man schon mal darauf eingehen. Beide machten mich auf den “Tag des Schneemanns” aufmerksam.

Eigentlich war ich mir sicher, dass es schon einmal einen Schneemann in einer Glühlampe gab. Bei der Suche in meinen Skizzen-Büchern habe ich jedoch keinen gefunden. Komisch, ich hatte direkt ein Bild vor Augen.

Zur Sicherheit überlegte ich mir ein anderes Motiv als das, was in meinem Kopf spukte.

Olaf! Der kleine süße Schneemann aus Frozen.

Vor kurzem hatte ich auf Disney+ die Serie “Sketchbook” gefunden. In jeder Folge zeigt ein(e) Disney-Zeichner(in), wie die Figuren entstehen. In der ersten Folge ging es um Olaf. Ich kann die Serie nur empfehlen!

Ach ja, Grüße gehen auch an meinen Enkel, der ein absoluter Schneemann-Fan ist!

Schloss oder nicht Schloss …

Wieder waren wir auf unserer Pulsnitz/Moritzburg-Tour mit unserem Wohnmobil. Erst wurden die Pfefferkuchenvorräte aufgefüllt und dann nachgeschaut, ob das Schloss noch steht. Und ja, es steht noch!

Es sollte aber nicht wie immer das Schloss aufs Papier. Dieses Mal nicht! Die Tür vom „Landhof zu Moritzburg“ hat doch auch mal ein Portrait verdient, oder?

So wirklich kann man dem Schloss dann doch nicht widerstehen. Aber ich strenge mich an, eher ungewohnte Perspektiven zu finden.