Der berühmte Blick

Heute fällt das „Freitagsbild“ mit einer Neuerung auf der Seite zusammen. Es gibt eine neue Kategorie im Menü. Wenn ihr oben auf „Zeichnung“ und dann auf „Tusche“ geht, gibt es dort die Einträge „Glühlampen“ und „Wege“.

Unter „Wege“ findet ihr ab jetzt die neuen Tusche-Zeichnungen mit Wegen. Das kann von Waldwegen, über Straßen bis hin zu Schienen alles Mögliche sein.

Die heutige Freitagszeichnung gehört in diese neue Kategorie. Sie zeigt den, bei den Urban Sketchern in Berlin beliebten, Dussmannblick. Dazu stellt man sich im Kulturkaufhaus in die zweite oder dritte Etage und schaut in Richtung Bahnhof.

Es war einmal ein Güterbahnhof

Am Bahndamm in Zehlendorf steht ein Güterbahnhof. Nur leider kommen hier keine Güter mehr an.

Als ich das Gebäude das erste Mal sah, wusste ich, dass es irgendwann in meinem Zeichenblock landen wird.

Die Wahl des Standortes war etwas schwierig, da das Gelände von einem Zaun umgeben ist und das Tor bis jetzt immer zu war.

(Bleistift auf A5 Clairefontaine CRAY’ON 120 g/m^2)

The Eagle has landed!

Der 21 Juli 1969 ist ein geschichtsträchtiges Datum. Die ersten Menschen waren auf dem Mond. Wenn ich darüber nachdenke, bekomme ich, obwohl ich damals noch nicht auf der Welt war, Gänsehaut.

An dieser Leistung zeigt sich, wozu Menschen in der Lage sind, wenn sie mit Enthusiasmus gemeinsam etwas schaffen wollen.

Hut ab vor Neil, Buzz, Michael und dem gesamten Team.

Erst Brauerei, dann Kirche

Im Ort Rechenberg-Bienenmühle haben wir die Strapazen einer Führung durch ein Brauerei-Museum auf uns genommen. Bevor es losging, stärkten wir uns im Gewölbekeller mit Käse und Bier. Die erste Zeichnung zeigt die Eingangstür zum Gastraum.

Die Führung war super interessant und kann ohne Einschränkung empfohlen werden. Das Bier übrigens auch.

Nach dem Ausflug in die Welt des Bieres fühlten wir uns zu Höherem berufen. Nach einem kurzen Anstieg waren wir bei der Kirche. Diese bot einige interessante Sichten. Für eine habe ich mich entschieden. Andere, sind fotografisch festgehalten. Vielleicht ein langer dunkler Winterabend …

Auf dem Weg zum Abendbrot

Nach einem komplett verregneten Vormittag mussten wir unbedingt noch raus.

Auf unserem Weg fiel uns ein Schild mit Werbung für die Dachsbaude in Heidelbach auf. Das wäre doch was und die halbe Stunde Weg würde auch recht gut mit der Abendbrotzeit passen.

Kurz vor der Gaststätte kamen wir an diesem Baum vorbei. Nach den Zeichnungen im „Tagebuch“ hatte ich Lust, diese mal mit Tuschestiften zu zeichnen.

Also uns gefällt es.

P.S. Das Abendbrot war auch sehr gut.

Rapunzel im Wasserturm

In der Stadt Sayda kennen wir jetzt 3 interessante Dinge. Eine Kirche (geschlossen), ein Wasserturm (auch geschlossen) und eine sehr guten Bäcker (hat gerade Urlaub).

Die Kirche hat es ins gezeichnete Urlaubstagebuch geschafft, den Wasserturm kann man hier sehen.

Mit den umstehenden Bäumen wirkte er ein wenig, wie aus einem Märchen. Es hätte uns nicht verwundert, wenn ein Fenster aufgegangen wäre und Rapunzel ihr Haar herabgelassenen hätte.

Wieder Freitag

Und wieder ist es Freitag und ich habe in Steglitz Zeit zum Zeichnen. Heute hatte ich mir den Bierpinsel vorgenommen.

Nachdem ich den oberen Teil komplett fertig hatte, stellte ich leider fest, dass der untere Teil nicht mehr passte. Also oben alles wegradieren und neu anfangen. Jetzt passt es auch.

Feuerbachstraße

Wieder einmal hatte ich Zeit zu überbrücken. Dieses Mal war ich in Steglitz am Bahnhof Feuerbachstraße.

Gegenüber in der Bushaltestelle sitzend hatte ich einen schönen Blick auf das Gebäude. Nervig war nur, dass mir dauernd irgendwelche Busse die Sicht versperrten. Die Fahrer hätten ja für den Moment auch mal woanders halten können.

Am Ende des Bildes war noch Zeit übrig. Auf dem Bahnsteig fiel mir auf, dass man von dort aus den Fernsehturm und das Schöneberger Gasometer nebeneinander sehen kann. Das Motiv wollte auch noch aufs Papier.

Ab und zu sollte man auch mal über den Tellerrand schauen (Nicht nur, wenn es Nachtisch gibt!). Also versuchte ich mich an der Umsetzung mit einem Tuschestift. Zugegebenermaßen nicht ohne eine Vorzeichnung mit einem Bleistift und der Softbrush kam auch noch nicht zum Einsatz. Aber man sollte ja immer Luft nach oben lassen.