Ich hab‘ da mal was vorbereitet

Seit einiger Zeit bin ich in der Gruppe der „Urban Sketcher Berlin“. Als sich nun ein paar der Mitglieder im Dussmann Kulturkaufhaus treffen wollten, gesellte ich mich einfach mal dazu. Ich kam zwar nicht zum Zeichnen (dafür ist die Mittagspause zu kurz), aber hatte mit den Dreien ein sehr nettes Gespräch.

Damit ich nicht mit ganz leeren Händen dastehe, wurde von mir vorher die unten zu sehende Zeichnung angefertigt.

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Da ich öfter gefragt werde, was ich zum Zeichnen verwende, werde ich ab jetzt die Liste unter der jeweiligen Zeichnung mit veröffentlichen.

  • Papier 140g DIN-A5 (Noname)
  • Vorzeichnung Bleistift HB (Noname)
  • Bleistifte 2B, 8B (FaberCastell 9000er Serie in „Normal“ und „Jumbo“)
  • Pentel Orenz 0,2 B

Dorfkirche Bohnsdorf

Schon lange stand die Bohnsdorfer Kirche auf dem „Zettel“ der noch zu zeichnenden Motive. Es ist eine kleine sehr schöne Kirche. Der alte Dorfplatz bietet aber noch eine Menge weiterer Motive. Bestimmt kommen noch einige Zeichnungen dazu.

Noch vor ein paar Jahren stand vor der Kirche ein großes hölzernes Kreuz. Doch leider war es irgendwann so morsch, dass es umstürzte.

BohnsdorfKirche

Noch ein paar Fakten zu Bohnsdorf:

  • Gründung ca. 12. oder 13. Jahrhundert (wahrscheinlich als slawisches Runddorf)
  • entstanden ist Bohnsdorf als „Sackgassendorf“, es gab keine Durchgangsstraße,
  • Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920,
  • Die Bohnsdorfer Bockwindmühle steht heute im Berliner Technikmuseum.

„Berlin“ in Berlin

In der Tauentzienstraße in Berlin befindet sich, unübersehbar, die Skulptur „Berlin“. Sie wurde anlässlich der 750-Jahr-Feier 1987 erbaut und sollte die Teilung der Stadt symbolisieren.

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Im Hintergrund, Richtung Kurfürstendamm, befindet sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche.

Köpenick im Monat Mai

Bei unserer gestrigen Schifffahrt von Berlin-Treptow nach Woltersdorf (und zurück), kamen wir auch an Köpenick vorbei. Da ich das Köpenicker Rathaus schon lange zeichnen wollte, fing ich den Blick vom Wasser aus schnell mit einem Foto ein. Abends beim Espresso in einer Bar am Ostkreuz fing ich mit der Zeichnung an und heute auf dem Balkon habe ich sie fertiggestellt.

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Für uns hat das Rathaus auch noch eine persönliche Bedeutung. Hier haben wir am 22. Mai vor 26 Jahren geheiratet. Den Hauptmann haben wir damals nicht getroffen, aber ein Schornsteinfeger lief uns über den Weg. Ganz offensichtlich hat er uns Glück gebracht.

Von Chilis und Enten

Wer jetzt etwas zum Thema Kochen erwartet, den muss ich leider enttäuschen.


Aber was haben Chilis nun mit Enten zu tun? Und wie passt das mit meiner gestrigen Ankündigung zusammen?

Ganz einfach: ich hatte die Möglichkeit Don Rosa zu treffen. Genau den Don Rosa, aus dessen Zeichenfeder das Leben der reichsten Ente der Welt entstammt. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, mit ihm ein paar Worte zu wechseln und ihm die Hand zu schütteln. Genau die Hand, die Onkel Dagoberts Abenteuer zu Papier gebracht hat.

Und wie passt nun die Chili dazu? Das war sozusagen eine Zugabe. Zu jedem Autogramm gab es eine Chili nach Wahl. „I grow them myself.“, sagte Don.

Verstärkung ist eingetroffen 

An diesem Wochenende fand die ComicCon in Berlin statt. Wieder kam ich nicht am Stand mit den Minifiguren vorbei. Hunderte kaum hörbare Stimmchen riefen: „Nimm mich mit!“. Vielleicht ja keine schlechte Idee. Von der Bank gibt es sowieso keine Zinsen mehr.

Leider hätte es mein Budget gesprengt, wenn ich alle mitgenommen hätte. So musste ich mich für eine Handvoll entscheiden. Es fiel mir wirklich nicht leicht.

Minifiguren

Was ich sonst noch auf der Messe erlebt habe … das erfahrt ihr beim nächsten Mal. Dazu muss ich erst einmal die Bilder von der Karte holen. Noch stecken sie im Fotoapparat.

Auf ein Bier beim Ampelmann

Es war Mai. Wir hatten unseren Hochzeitstag.

Zum Abschluss setzten wir uns beim Ampelmann ans Spreeufer und ließen es uns bei einem Bier gut gehen. Während meine Frau das Bier holte (Draußen bei den Liegestühlen ist Selbstbedienung.), packte ich den Block und die Stifte aus.

Ihr seht hier ganz links der Berliner Dom mit Friedrichsbrücke und rechts ein Stück der „Alten Nationalgalerie“. Die Galerie ist Teil der Museumsinsel.

Wer einen Platz zum Verweilen und „Leutegucken“ sucht. Hier ist beides möglich. So leer, wie es auf meiner Zeichnung aussieht, ist es dort sehr selten.

Und läuft und läuft und läuft …

Heute gibt es mal eine andere Art Zeichnung von mir. Weder Papier noch Bleistift wurden hier verwendet, sondern Plastik und Edding. Es ist mein Motivationszeitchip. Er hat mich heute auf dem Viertelmarathon (klingt irgendwie cooler als 10,5 km) wieder begleitet.

Jetzt ist für den Rest des Tages Entspannung angesagt. Vielleicht kümmere ich mich nachher noch um eine unvollendete Urlaubszeichnung.