Gut, wenn man einen Plan hat!

Nicht so gut, wenn man dabei wichtige Dinge nicht beachtet hat. Was war passiert? Die Schrauben, die ich noch hatte, passten nicht und wenn sie gepasst hätten, hätte ich sie nicht nehmen können. Es waren nur einfache Stahlschrauben.

Aber ich konnte schon mal anhalten und die Löcher markieren.

Die Schwierigkeit, vor der ich jetzt stand, war die Tatsache, dass ich auf beiden Seiten sehr wenig Platz habe. Einfach durchbohren, 30er Schraube durch und Mutter drauf funktioniert nicht. Irgendwann kam ich auf Hülsenmuttern, mit denen z.B. unsere IKEA-PAX-Schränke im Schlafzimmer untereinander verbunden sind.

Die erforderlichen Schrauben und Muttern mussten nun erst einmal bestellt werden. Dabei achtete ich gleich darauf, dass alles aus Edelstahl ist. Nicht, dass da noch etwas anfängt zu rosten.

Ein Rahmen für die Kisten

Heute ging es nun los. Als erste Amtshandlung musste ein „Vorherfoto“ gemacht werden.

Die Kiste kam jetzt mit in den Keller. Dort war inzwischen Baufreiheit geschaffen worden.

Der erste „Och-Menno-Moment“ ließ nicht lange auf sich warten. Bei den Sägeblättern meiner aktuellen Stichsäge waren nur Holzsägeblätter vorhanden. Also schnell mal in den Baumarkt … ach nee, das geht ja gerade nicht!

Somit musste die „Alte“ nochmal ran. Der erste Schnitt funktionierte mehr schlecht als recht. Mit ein wenig Nacharbeit war es aber noch zu retten. Das Sägen mit der Säge in der Hand war also nicht so dolle. Der zweite Ansatz funktionierte dann besser. Die Säge hatte ich dafür in die Werkbank eingespannt.

Nachdem ich danach das Vierkantrohr beim dritten Schnitt auch nicht mehr mit der Seite, sondern der Kante ansetzte war es fast schon perfekt.

Heute sind auf diese Weise die zwei Rahmen entstanden, in denen später die Kisten stehen sollen.

Womit ich ehrlich gesagt überhaupt nicht gerechnet hatte, war der erforderliche Kraftaufwand für das Einsetzen der Verbinder. Da musste man mit dem Gummihammer ordentlich draufhauen. Leider führte das dazu, dass jetzt eine Menge Gummiabrieb auf den Winkeln ist. Vielleicht hätte ich doch die schwarze Variante nehmen sollen. Mal schauen, möglicherweise bekommt man das ja wieder sauber.

Die letzten beiden Schnitte musste ich ganz im „Retro-Style“ sägen. Da sich das Sägeblatt verabschiedete, kam die gute alte Bügelsäge zum Einsatz. Hier merkte ich doch gleich wieder, wie bequem man doch geworden ist.

Ach ja, Ersatz ist schon bestellt, natürlich jetzt für die „Neue“. Die ist auch deutlich spurtreuer als ihre Vorgängerin. Ich hoffe, das wird dann noch einfacher.

Im nächsten Schritt werden die Teleskopschienen befestigt und der umlaufende Rahmen gebaut.

Trari trara, die Post ist da!

Der Großteil der Lieferung ist da. Es fehlt nur noch die flachere Eurobox.

In einem 2 Meter langen Paket wurden die Vierkantrohre und die Steckverbinder geliefert.

Einen Tag vorher kamen bereits die Teleskopschienen.

Es sieht auf den ersten Blick komplett aus. Na dann los! Schauen wir doch mal, wie weit ich am Wochenende komme. Es juckt schon in den Fingern.

Planung für die Bastelstunde

Der eine oder andere hat es hier vielleicht schon mitbekommen. Wir haben seit einem Vierteljahr ein Wohnmobil.

Um das Womo auf unsere Bedürfnisse weiter anzupassen, haben wir auch bereits ein paar Ideen. Da ich hier schon lange kein Bauprojekt mehr hatte, habe ich mich entschlossen, euch an einer dieser Ideen teilhaben zu lassen.

Um uns den Umgang mit der „Geraffelkiste“ in der Heckgarage zu vereinfachen, möchte ich die Kiste in ein Regal integrieren. Sie soll in einen Rahmen eingebaut werden, der über einen Teleskopauszug verfügen wird.

Stand heute gibt es eine Planung und das Material wurde bestellt.

Die Skizze und die Liste habe ich mit der App „GoodNotes“ erstellt.

Das Material habe ich bei Alu-Spezi und Dold-Mechatronik bestellt. Die zweite Box kommt über Amazon, da wir die Erste dort schon bestellt hatten. In der kommenden Woche sollte das Alles hier ankommen. Bis dahin will ich den Keller noch einigermaßen aufgeräumt haben.

Wie es weitergeht, erfahrt ihr hier. Ich bin schon gespannt und ganz aufgeregt.

Uups, eine Burg!

Da ich zur Zeit ja nirgendwo so richtig hinkomme und heute auch das Wetter nicht nach draußen einlud, durchsuchte ich meine Urlaubsfotos.

Dabei stieß ich auf die Burg Eltz. Die hatte es bis heute nicht ins Skizzenbuch geschafft. Also wurde das Papier glatt gestrichen, der Stift gespitzt und es ging los.

Es war absolut beeindruckend, als nach einer kleinen Wanderung durch den Wald, diese Burg plötzlich vor uns lag. Ein überwältigender Moment.

Es schneit, es schneit …

Seit langer Zeit hat es in Berlin mal wieder geschneit. Nach dem Frühstück drehten wir eine Runde, um den Schnee unter den Füßen knirschen zu hören.

Die Zeichnung ist auf dem iPad in Procreate entstanden. Verwendet habe ich für die Zeichnung den Pinsel „Feine Spitze“ aus dem Set Tusche. Nur bei meinem Kürzel nahm ich mit „Tuschzeichner“ einen anderen Pinsel.

Türchen 24.2020

Finale! Das letzte Türchen wurde geöffnet. Und wo wir schon mal in seiner Festung sind, begrüßt uns der Hausherr persönlich. Scheinbar hat er nicht mit Besuch gerechnet. Sonst hätte er bestimmt nicht den Strickpullover an.

Ach ja, den Umhang hat er nach dem Foto noch angelegt. Der wäre beinahe mit im Müll gelandet. … nicht auszudenken, …!

Ansonsten muss ich sagen, dass ich im großen und ganzen in diesem Jahr mit dem Kalender zufrieden war. Vielleicht war ich ja nicht der Einzige, der seinen Unmut gegenüber LEGO kundgetan hatte. Ich bin dann mal aufs nächste Jahr gespannt.

Wahnsinn auf Rädern

Es ist eine Tradition geworden, dass ich von meiner liebsten Weihnachtsfrau LEGO unter den Baum gelegt bekomme. Meist, wenig verwunderlich, ist es etwas aus der Star Wars-Serie.

Dieses Jahr gab es statt Raumschiffen, Autos. Neben Star Wars, haben es mir auch die Autos von Lamborghini angetan. Seit ich als Kind zu Weihnachten einen ferngesteuerten Countach bekam, hat mich die Faszination nicht mehr losgelassen.

Nun hat meine Frau das Kunststück vollbracht, ein LEGO-Set zu finden, welches ich noch nicht kannte.

Nun gut, der Urus im Hintergrund kann auch mal Künstlern wie Lamborghini passieren. Niemand ist vollkommen. Das reißt aber der Huracán Super Trofeo EVO im Vordergrund mehr als raus. Der ist wirklich ein Kunstwerk auf Rädern. Und das, sowohl in der Realität, als auch als Modell.