Einmal kurz ums Haus

Es ist leider schon wieder eine ganze Weile her, dass wir mit unserem Wohnmobil Trudi unsere erste Tour machten.

Das Veröffentlichen unseres gezeichneten Tagebuchs schob ich immer vor mir her. Heute wurde im Radio angesagt, dass heute ein Couch-Tag ist. Also packe ich die Gelegenheit beim Schopf und schreibe diesen Artikel.

Tag 1

Nach einem kurzen Stopp beim Folierer, damit Trudi ausgemessen werden konnte, ging es auf einen Landvergnügen-Stellplatz. Auf einem Milchschafhof in Heidesee hatten wir nur Landschaft um uns herum. Wir standen dort allein für uns und hatten einen sehr entspannten Start.

Tag 2

Über Storkow sollte es dann weitergehen nach Müllrose. In der Burg Storkow besorgten wir uns in der Touristen-Info ein paar Tipps und Karten. Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter.

Bei der Durchfahrt durch Beeskow entschieden wir uns spontan, einen Zwischenstopp einzulegen. An der Marina fanden wir einen sehr schönen Stellplatz.

Tag 3

Den ganzen Tag verbrachten wir in Beeskow. Mit einem Besuch in der Burg und einer Führung durch das Musikmuseum beendeten wir den Tag.

Tag 4

Weiter geht es! Nur nicht wie geplant nach Müllrose, sondern nach Neuzelle.

Auf einem gewöhnungsbedürftigen Hof hinter einer ehemaliger Gaststätte fanden wir einen Platz für die Übernachtung.

Zeitlich passte es noch recht gut für eine Brauereiführung mit anschließender Verkostung.

Tag 5

Auf zum Helenesee, um ein wenig im Wald zu entspannen. Unterwegs wurden in Eisenhüttenstadt noch die Vorräte aufgefüllt.

Tag 6

Eigentlich wollten wir mit den Rädern um den Helene- und Katjasee fahren. Damit sie nicht gestohlen werden, hatte ich sie vor der Abfahrt zu Hause am Fahrradträger des Wohnmobils angeschlossen. Der Schlüssel blieb leider zu Hause. Na gut, dann wandern wir eben um die Seen.

Tag 7

Auf dem Weg zur Diplomatentreppe am Oderdeich machten wir einen kurzen Stopp in Frankfurt/Oder.

Tag 8

Von unserem wirklich ruhigen Stellplatz direkt am Deich machten wir einen Ausflug nach Reitwein. Eigentlich wollten wir dort etwas essen und trinken. Die Gaststätte hatte jedoch leider zu.

An den Resten der “Stüler-Kirche” aßen wir das, was wir noch hatten. Als die Mücken zum Angriff bliesen, machten wir uns auf den Rückweg.

Tag 9

Spontan kam meine Frau auf die Idee, ins Theater am Rand zu gehen. Es gab eine Lesung von Thomas Rühmann — “Die Entdeckung der Langsamkeit”. Wunderbar!

Tag 10

Ein kurzer Schlenker führte uns nach Löcknitz. Eigentlich wollten wir ja in Brandenburg bleiben, aber ja, so schnell landet man im Nachbar-Bundesland.

Tag 11

Ein weiterer Tag auf dem Zeltplatz in Löcknitz. Das Tor am Friedhof macht echt was her.

Tag 12

Zurück nach Brandenburg! In Prenzlau verbrachte ich einige Monate meines Lebens. Wir standen aber nicht in der Kaserne, sondern auf dem Zeltplatz am See.

Tag 13

Es war ein sehr heißer Tag. Auf einer Spazierrunde zum See traf ich einen zotteligen Typen.

Tag 14

Bei einem Zwischenstopp in Templin musste dieser Turm der Stadtmauer ins Tagebuch. Zu einer “richtigen” Zeichnung ist es leider nicht gekommen.

Tag 15

Zum Abschluss standen wir wieder über Landvergnügen auf einem Bauernhof. Dieses Mal bei der Familie Hübner in Brieselang. Dieser Platz ist wirklich zu empfehlen. Man steht fast bei den Tieren und die sehr nette Familie betreibt auch noch einen kleinen aber feinen Hofladen.

Tag 16

Es geht wieder nach Hause. In dem Hofladen der Familie Hübner deckten wir uns noch für die nächsten Tage ein.

Zeichnerisch komme ich mit dem Tablet und Procreate immer besser zurecht. Die “Stifte” verhalten sich wie man es von ihren Vorbildern her erwartet. Aber auch das “Papier” hat seinen Anteil am Gesamteindruck. Vielen Dank an Ittai Manero für die Stifte und das Papier.

Stained Glass

Stained glass und eine Glühlampe passt doch mal gut zusammen. Bei dem Thema handelt es sich um die aktuelle Manero-Challenge.

Es ist wieder ein spannender Pinsel mit den passenden Farben für Procreate im Paket.

Und auch hier gibt es ein kurzes Zeitraffer-Video.

Geburtstag im Mini mit Bär

Und noch ein Geburtstag hatten wir in den letzten Tagen.

Am 6. Januar diesen Jahres wurde Rowan Atkinson 70 Jahre alt. Ich vermute, eine Menge Leute kennen ihn nur unter Mr. Bean.

Ein Chaot in den skurrilsten Situation mit dem Hang zu unkonventionellen Lösungen. Ich kann heute noch über die Bean-Filme lachen.

Unvergesslich aber auch das unsichtbare Schlagzeug.

Happy Birthday Mr. Atkinson, I wish you all the very best. Grüße auch an den kleinen Teddy.

Tröööt!

Am 5. Januar wurde ein kleiner blauer Elefant 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

Aber man merkt ihm zum Glück sein Alter nicht an. Er ist immer noch frech und liebenswert wie am ersten Tag.

So begleitete er gemeinsam mit der Maus meine eigenen Kindertage und schafft es nun meine Enkel zu erfreuen.

Elefant! Die Glühlampe hast du dir verdient und sei bitte noch vielen Kindern ein kleiner Freund!

Sandmann, lieber Sandmann …

… du bist noch nicht so alt. Oder doch? Nein! Mit 65 Jahren ist der Sandmann definitiv noch nicht alt.

Als kleiner Junge fing ich den Schlafsand vor dem Fernseher auf, um ihn meiner kleinen Schwester zu bringen. Heute sehe ich, wie meine Enkel gebannt den Sandmann mit dem Abendgruß verfolgen.

Lieber Sandmann, mach noch lange weiter!

Wie gewohnt, bin ich leicht hinterher. Der Geburtstag war bereits am 22.11. Aber da meine Frau mich hartnäckig erinnerte, gibt es die Glühlampe noch vor den nächsten Geburtstag.

Auf zur Jagd!

Same procedure as every year — seit ein paar Jahren machen wir unsere “Pfefferkuchen-Schloss”-Tour.

Wir fahren mit dem Wohnmobil (im letzten Jahr waren wir aus bekannten Gründen mit dem PKW unterwegs) zuerst nach Pulsnitz zu den Pefferküchlereien. Wenn das erledigt ist, geht es weiter zum Stellplatz in Moritzburg.

Dieser Stellplatz wurde in den letzten Jahren ausgebaut. Jetzt steht man auf befestigtem Boden, kann sich mit Strom versorgen und hat von den vordersten Plätzen sogar einen Blick aufs Schloss. Bezahlen kann man die 12€ für 24 Stunden bequem per Karte.

Nach dem Besuch des Buchladens “Stephanus” trennten sich unsere Wege und ich machte mich auf den Weg zum Hellhaus. Dieses Gebäude ist nicht so bekannt wie das Fasanenschlösschen, der Leuchtturm oder gar das Schloss.

Das Hellhaus steht im Zentrum der sternförmig verlaufenden Jagdwege für die Parforcejagd auf einer Anhöhe auf einer Lichtung (Helle). Auf dem Dach stehend signalisierten die Helfer der königlichen Jagdgesellschaft die Richtung der flüchtenden Tiere über Fahnen. In dem Haus wurde auch das Frühstück nach den Jagden serviert.

1787 erbaut, wurde es 1988 durch Brandstiftung komplett zerstört. Nach langem Verfall, wird es nun seit 2020 saniert. Das Dach und eine der 8 Fassaden ist bereits fertig.

Ach ja, die Jagd nach den Pfefferkuchen war erfolgreich.

Berliner Skyline und ein “Feiertag”

Laut der Internetseite “Kuriose Feiertage” ist der 13. November der Tag des Bloggens.

Mein Englischtrainer wies mich heute auf diesen “Feiertag” hin. Da auch ohnehin noch ein paar Beiträge ausstehen, setzte ich mich also gleich ans Tablet und schrieb los.

Vor 3 Jahren zeichnete ich auf dem Tablet mit Procreate den Blick aus dem Frankfurter Büro auf die Skyline der Innenstadt. Seit August haben wir ein Büro in Berlin, direkt im Hauptbahnhof mit einer herrlichen Aussicht.

Als ich vor ein paar Tagen meine Frau an einem Sonntag vom Zug abholte, ergriff ich die Gelegenheit, auch diesen Blick zu zeichnen. So fuhr ich etwas früher hin und setzte mich mit mit meinem “Zeichenzeug” ins Büro.

Dieses Mal startete ich mit einer Skizze mit Bleistift auf Papier. Diese Skizze fotografierte ich im Anschluss mit dem Tablet und nahm das als Ausgangsbasis in Procreate.

Das Schöne an Procreate ist ja auch, dass man sich den Prozess des Zeichnens als Video ausgeben lassen kann. Da staunt man selbst als Zeichner über die eine oder andere Reihenfolge.

Der alte Brauch wird nicht gebrochen …

… hier können Familien Kaffee kochen. Ein Slogan, den man an einigen Ausflugslokalen hier in der Gegend lesen konnte.

Bekannt dafür war, unter anderen, auch Hanff’s Ruh im Grünauer Wald. 1884 wurde diese Gaststätte von Ferdinand Hanff, einem pensionierten Bahnbeamten als Tante-Emma-Laden eröffnet. Bis heute kann man dort schön sitzen und hervorragend speisen.

Schon lange hatte ich mir vorgenommen, diesen Blick zu zeichnen. Immer wieder hatte ich „Gründe“, es nicht zu tun. Ich traute mich nicht an dieses Motiv. Ich habe keine Ahnung, warum.

Dieses Mal setzte meine Frau einen enttäuschten Blick auf und ich gab mich geschlagen. Danke für diesen Anstoß! Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Des Wohnmobils neue Kleider

Nein, Trudi ist jetzt nicht nackt. Obwohl, kurzzeitig war sie fast nackt, denn ein Großteil der vorhandenen Folierung musste entfernt werden.

Zur Erinnerung, so sah Trudi aus, als wir sie bekamen:

Wie ja hier auch schon angekündigt, sollte das nicht so bleiben. Vor einiger Zeit hatten wir uns schon einmal hingesetzt und geplant. Mit dem Folierer war alles abgestimmt und nun war der Termin heran, an dem wir unser Womo vertrauensvoll in die Hände der Mitarbeiter der Firma Berth in Mittenwalde gaben.

Ganz gespannt fuhren wir dann zur Abholung. Ein erster Blick — wow, ist ja wirklich cool geworden.

Jetzt fehlt noch der „Wurm“ auf der Motorhaube und der Eisbär am Heck. Der Wurm ist der Firma, bei der wir den Aufkleber für Kalle bestellt hatten, leider verloren gegangen. Ich habe ihn schon auf dem Tablet wiedergefunden, muss die Zeichnung aber noch überarbeiten. Der Eisbär ist schon da und muss nur noch aufgeklebt werden.

Stupid Concept

Ich habe mir mal wieder die Zeit genommen, an der monatlichen Zeichen-Challenge von Ittai Manero teilzunehmen.

Diesen Monat war das Thema “Stupid Concept”, also ein dummes Konzept.

Der Pinsel hat richtig Spaß gemacht. Der kommt mit in die Zeichenbox. Die Palette passte hervorragend zu meiner Idee.

Wer mitmachen möchte, wird hier fündig: